Phukets Geschichte
Es wird erzählt, dass bereits der ägyptische Geograph Ptolemäus im 1. Jahrhundert auf der Insel Phuket gewesen sei. Nachweisbar wird aber die Insel das erste Mal gegen 1200 in den Kedah-Annalen von Malaysia erwähnt.
Die ersten Wanderer auf der Insel waren Menschen der Volksgruppe der Mon, die in der Zeit vor Sukhothai aus Myanmar einwanderten. Nach der Übernahme durch Ayutthaya erlaubte König Ekathotsarot hier erstmals den Handel durch mit den Europäern; zunächst errichteten Portugiesen Niederlassungen. Ihr architektonischer Einfluss ist heute noch zu spüren. Durch die reichen Zinnvorräte angelockt, kamen im 19. Jahrhundert Chinesen nach Phuket. 1933 wurde die Stadt zur Provinzhauptstadt erklärt. Viele Einwohner sind Malaien, der moslemische Einfluss ist deshalb ebenfalls zu spüren.
Am 26. Dezember 2004 wurde Phuket von einem Tsunami mit großer Zerstörungskraft heimgesucht, der in der ganzen Region viele Todesopfer forderte. Der Ursprung war ein starkes Erdbeben im Indischen Ozean vor der Nordwestküste Sumatras. Mehr dazu unter Erdbeben im Indischen Ozean 2004. Im Bereich vom Kata und Karon und südlich davon sind im Mai 2005 nur noch wenige Auswirkungen des Tsunami zu erkennen, und auch an den anderen Stränden sind seit der Wintersaison 2005/2006 kaum mehr Spuren der Höllenstunden vorhanden.
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